Why Petra

  • Neugierig auf das Besondere
  • Erlebnishungrig
  • Alte Kulturen erforschen
  • Entdeckerfreudig
  • Das 7. Weltwunder entdecken
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Lust auf ein neues Reiseabenteuer?

Kennst du die „Sieben neuen Weltwunder“ ?  J….ein !!?

Es sind:

— die Maya — Ruinen

— die Chinesische Mauer

— die Christusstatue in Rio de Janeiro

— das Kolosseum in Rom

— der Machu Picchu

— das Taj Mahal

und seit 2007

— die Felsenstadt Petra

Seit 2007 ist Petra eines der Weltwunder der Neuzeit — ja tatsächlich erst seit so kurzer Zeit, obwohl vor mehr als 2000 Jahren gebaut oder besser gesagt in Stein gemeißelt.
So richtig bekannt wurde Petra erst durch Harrison Ford als Indiana Jones. In einem seiner Filme diente sie als Kulisse. Das war 1989. Seit dem wird sie auch von Touristen besucht und ist ein Muß für jeden Abenteurer, Entdecker und Reisenden, der das Besondere sucht.
Die Stadt gehört seit 1985 zum UNESCO — Weltkulturerbe.

Hinweis: Petra bedeutet „Felsen, Felsmassiv“ oder auch bezogen auf die Farbe der Steine „die Rote“.

Wir haben Petra während einer Kreuzfahrt aus besucht. Unser Schiff 🚢 ankerte in der Hafenstadt Aqaba. Aqaba wie auch Petra gehören zu Jordanien. (👀meinen Block zum Wadi Rum)

Wir waren im Januar dort. Dieser Monat ist ideal für Unternehmungen dieser Art. Es wird tagsüber angenehm warm aber nicht so heiß, wie in den Sommermonaten. Trotzdem unterschätze nicht die Kraft der Sonne, vergiß deshalb den Sonnenschutz und eine Flasche Wasser nicht auf deinen Ausflug mitzunehmen.

Unser Tagesausflug begann in aller Frühe erstmal mit dem Bus 🚌 und endete am Besucherzentrum von Petra. Bevor du Petra entdecken darfst, gibt es den Sicherheitscheck und das Eintrittsgeld muß auch gezahlt werden. Bei uns war es im Ausflugspreis enthalten, deshalb weiß ich nicht mehr, wie hoch es war. Sorry.

Von hier geht es weiter bis zum Eingang der Felsenschlucht. Du kannst dir auch eine Kutsche mieten oder den Weg hoch zu Roß meistern.

Das sah uns aber doch ziemlich abenteuerlich und holprig aus. Wir entschieden uns, den Weg zu Fuß fortzusetzen. Das bedeutete aber, dass wir ständig von Händlern meist Kindern angesprochen wurden, die etwas verkaufen wollten. Das Beste ist, sich nicht auf ein Geschäft einzulassen. Das klingt zwar unhöflich aber anders funktioniert es meiner Meinung nach nicht. Sonst kommt man nicht voran. Konsequenz hilft hier. Außerdem finde ich, gehören die Kinder in die Schule und sollten nicht zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Jeder Kauf seitens der Touristen ist eine Bestätigung für die Eltern, ihre Kinder zum Arbeiten zu schicken. Also auch wenn es schwer fällt — sag „Nein“ und geh weiter. Meide den Blickkontakt und lass dich nicht auf ein Gespräch ein. Unterstütze lieber die Schulen im Land.

Der Weg bis zur Felsenschlucht geht vorbei an Ausgrabungen und Informationstafeln. Wir haben uns nicht alles merken können aber interessant war es schon.

Immer wieder werden wir rasant von den Kutschen oder Reitern überholt.

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Endlich haben wir den Eingang zur Felsenschlucht erreicht. Am anderen Ende soll uns das eigentliche Ziel — Petra erwarten.

 

Die Sonne scheint in die Schlucht und erhellt den Weg entlang der meterhohen Felsen. Durch das Licht strahlen die Steine in verschieden Farben und haben etwas Magisches und Märchenhaftes an sich. Manchmal ist es, als ob wir entlang purer Wände aus Gold gehen.

Durch ein Be- und Entwässerungssystem, welches wieder entdeckt, freigelegt, saniert und modernisiert wurde, kann man gefahrlos die Felsschlucht betreten und durchqueren. Uns wurde gesagt, ohne dieses System wäre eine Durchquerung lebensgefährlich. Bei Regen irgendwo in den Bergen, würde sich die Schlucht sonst plötzlich in einen reißenden Fluß verwandeln aus dem es kein Entrinnen gibt. Damit dies nicht passiert, wurde schon vor 2000 Jahren ein ausgeklügeltes Wasserleitungssystem entwickelt, dass auch zur Trinkwasserversorgung der Stadt genutzt wurde.

Die Schlucht namens Al Siq ist ca. 1500 m lang. Der Weg wird nicht langweilig. Immer wieder entdecken wir bizarre Steinformationen und eine wunderschöne Farbenvielfalt in den Felsen.

Die Gesteinsformationen ändern sich ständig und der Blick nach oben ist faszinierend. Ich denke, es sind 60 bis 70 Meter, die uns von beiden Seiten eingrenzen. Wir kommen uns recht klein vor. An der engsten Stelle sind es nur 2 m in der Breite.

Worte können nicht diese Naturschönheiten beschreiben. Schau einfach selbst.

 

 

 

Wir nähern uns dem Ende der Felsenschlucht, die Sonne strahlt uns jetzt von vorn entgegen.

Der Weg wird schon wieder etwas breiter.

 

Noch einige Meter…………

…………. und dann ……… wir sehen schon etwas vom sagenumwobenen „Schatzhaus“. Noch ein paar Meter …… und wir stehen vor dem Wahrzeichen der Felsenstadt.

Wir sind überwältigt. Dieses riesige ca. 45 m hohe Gebäude zieht uns in seinen Bann. Es ist eine architektonische Meisterleistung und hat nach über 2000 Jahren, als es aus dem Sandstein heraus gemeißelt wurde, immer noch Bestand. Es ist wirklich ein Wunder und zurecht ein Weltwunder.


Das „Schatzhaus“ beherbergte aber nicht, wie der Name vermuten läßt, einen Schatz, sondern war als Tempel und Grabmal von den Nabatäern gebaut und genutzt worden. Dies trifft auch für weitere in bzw. aus dem Stein gehauene Gebäude in Petra zu. Aber Petra war nicht wie im alten Ägypten üblich (z.B. Tal der Könige) eine reine Grabstätte, sondern eine funktionierende Stadt der Nabatäer.

Hinweis: Die Nabatäer waren arabische Nomadenvölker. In Karawanen zogen sie durch die Länder und gelangten durch den Handel von Weihrauch, Myrrhe und Gewürzen zu erheblichen Ansehen und Macht. Vor über 2000 Jahren schlossen sie sich zu einem Königreich zusammen (Nabataea).

Die Stadt Petra ist riesig. Wir erkunden einen Teil des weitläufigen Geländes und staunen immer wieder über die zahlreichen in den Fels gehauenen und teilweise reich verzierten Bauten.

Ein Tag um ganz Petra zu erkunden – nein – das ist nicht zu schaffen. Aber dort gewesen zu sein und diese inmitten einer Wüste zwischen Felsen gut geschützte Stadt der Vergangenheit gesehen zu haben, ist ein unvergeßliches Erlebnis. Petra ist der beeindruckendste Ort, den ich bisher bereist hatte.

Lawrence von Arabien sagte zu Petra

“Jede Beschreibung sei sinnlos, da sie der Wirklichkeit nicht gerecht werden kann“

Dem muß ich letztendlich zustimmen, hoffe aber, dich mit meinen Worten und Bildern, neugierig gemacht zu haben. Gern kannst du auch ein Feedback hinterlassen oder mir Fragen zur Reise stellen.

Der nächste Reisebericht ist in Arbeit. Also folge mir.

Bis bald – deine Ute

 

 

 

 

 

 

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Post Autor: Ute_reist | |

Verheiratet, 2 Kinder , reisesüchtig

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