Why Jerusalem

  • ein tolles Land
  • viel Gechichte
  • beeindruckende Landschaft
  • nette Menschen
  • gutes Essen
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Kurztrip nach Israel

Als es hieß: “Wir fahren nach Israel”, musste ich erst mal schlucken. Hatte ich doch in der Vergangenheit viele beunruhigende Dinge über Israel gehört. Aber ich wurde mehr oder weniger beruhigt und habe mich auf dieses Abenteuer eingelassen und bis heute nicht bereut.

Nach ca. 4 Stunden Flug kamen wir in Tel Aviv an, stiegen in unseren vorab gemieteten Kleinbus und fuhren sofort weiter nach Jerusalem, um unser Hotel für 2 Nächte zu beziehen. Dort angekommen hatten wir 10 Minuten für die Toilette und dann ging es auch schon auf Erkundungstour durch die Stadt.

Jerusalem, die Stadt, die ich seit meiner Kindheit aus den Filmen zu Ostern mit der Jesusgeschichte kenne oder aus dem Film Königreich der Himmel, plötzlich stehe ich hier und die Geschichte wird so lebendig. Aber ich lerne auch ein anderes Jerusalem kennen, ein modernes, lockeres, außerhalb der Altstadt, mit Straßencafés und Nachtleben wie in jeder anderen europäischen Großstadt. Für uns alle ziemlich überraschend. Nachdem wir über die Basare geschlendert waren, ließen wir den Abend mit einem Cocktail in einer Bar ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es dann richtig los. Es holte uns unsere Reiseführerin Oura ab, die uns auch die nächsten Tage immer wieder begleiten wird. Sie führte uns durch die Altstadt von Jerusalem, zur Klagemauer,wo wir feststellen mussten, dass der Bereich für die Frauen höher frequentiert war als der für die Herren. Ob sie sich wohl über ihre Männer beklagen..?.;)

Wir gingen die Straße entlang, die Jesus, mit dem Kreuz auf der Schulter, zu seiner eigenen Kreuzigung genommen haben soll. Außerdem besichtigten wir die beeindruckende Grabeskirche und den Ölberg.

Den Felsendom mit seiner goldenen Kuppel durften wir leider nicht von innen besichtigen, da er von Nichtmuslimen nicht betreten werden darf. Drumherum standen auch einige Soldaten mit Gewehren, die dafür sorgten, dass niemand zu nah herankam. In der gesamten Altstadt begegnete man häufiger bewaffneten Soldaten und Soldatinnen, was schon ein leicht mulmiges Gefühl verursachte.

Zum Schluss fuhren wir mit dem Bus noch zur Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem, ebenfalls sehr beeindruckend. Für den Abend bekamen wir von unserer Reiseführerin noch den Tipp, die Lichtshow in den Gemäuern der Davidszitadelle zu besuchen. Hier wurde die Geschichte von Jerusalem in dreidimensionalen Bildern über die gesamten Gemäuer gezeigt. Mittlerweile läuft hier aber die Geschichte von König David.

Ein ereignisreicher Tag geht zu ende und obwohl ich nicht gläubig bin, war ich doch zutiefst beeindruckt.

Der nächste Tag brachte uns raus aus Jerusalem durch die Steinwüste zur Bergfestung Masada. Hier kam es vor fast 2000 Jahren zu einem Massenselbstmord der Bewohner(ca. 1000) dieser Festung, um nicht in die Gefangenschaft der Römer zu geraten.

Danach fuhren wir erst mal zu unserer nächsten Unterkunft, zur Oase Ein Gedi, mitten in dieser Steinwüste.

Ein herrlicher grüner Ort und eine Übernachtung wert. Wir bezogen unsere Bungalows und fuhren dann wieder los, um im Toten Meer zu baden. Etwas, was man unbedingt gemacht haben muss. Man treibt wirklich mit Leichtigkeit an der Oberfläche und es folgten einige lustige Spielereien. Eine Brille zum Schutz vor dem extremen Salzgehalt wäre super gewesen, es brannte doch recht heftig, wenn man Wasser ins Auge bekam.

Unsere letzte Nacht verbrachten wir in Tel Aviv. Nach dem Bezug unserer Zimmer liehen wir uns Fahrräder aus und fuhren an der Küste des Mittelmeeres zu dem älteren Stadtteil, der Hafenstadt Jaffa. Hier erzählte uns Oura noch ein bisschen über die Geschichte und wir genossen einfach den Tag. Dann badeten wir noch mal kurz bei untergehender Sonne im Mittelmeer. Abends in der Stadt trank ich dann mein erstes Guinness im Leben…

Kulinarisch probierten wir hier soviel wie möglich, aber eines gab es jedes mal: Humus. Selbstgemachter und frischer Humus ist der Hammer und kein Vergleich zu dem, was man hier fertig kaufen kann. Also unbedingt probieren. 🙂

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Post Author: An.Tje

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