Why Budapest

  • Beeindruckende Bauwerke
  • Der Preis ist heiß!
  • Gulyás, Kolbász und Kürtőskalács - LECKER!!
  • Bequeme Anreisemöglichkeiten
  • Stadt der Heilbäder
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Tschüss Alltag, hallo Abenteuer!

Freitag

Es war eine sehr kurze Nacht, denn um 2 Uhr klingelte schon wieder der Wecker. Mit dem Flixbus ging es nach Berlin, damit wir dort planmäßig kurz nach 7 Uhr abheben konnten.

Das beste an solchen zeitigen Flügen? Der Sonnenaufgang.

Am Flughafen Terminal haben wir noch schnell eine Karte für den Bus gekauft. Zur Auswahl stehen die Linien 100E und 200E – somit gelangt ihr kostengünstig und recht schnell ins Zentrum. Dabei solltet ihr unbedingt etwas Zeit einplanen, denn die Schlangen vor den Schaltern sind eeeewig lang.

Für uns ging es erst einmal zur Unterkunft im Jüdischen Viertel, damit wir unsere Tasche abstellen konnten. Danach wanderten wir durch die Straßen auf der Suche nach einem geeigneten Ort für ein Päuschen, denn gegessen hatten wir bis dato noch nichts. Letztlich sind wir an der St. Stephan Basilika fündig geworden.
Mit direktem Blick auf die Basilika, einem kühlen Bier und der ersten von vielen Gulyás (=Gulaschsuppe) saßen wir nun da.

 

Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, sind wir dann weitergezogen Richtung Donau. Auf der Freiheitsbrücke hat man einen tollen Blick auf die Elisabeth Brücke, die Zitadelle und den Burgpalast.

Aber die nächste Sehenswürdigkeit ist gleich um die Ecke: die große Markthalle. Dort findet man so ziemlich jede ungarische Spezialität, als auch jede Menge andere Köstlichkeiten. Wir konnten bei einer Kolbász (=Paprikaknacker) nicht widerstehen und haben diese direkt probiert – sehr lecker!

So schlenderten wir durch die riesige Halle, schauten uns die Stände an und waren einfach überwältigt von dieser Vielfalt und Varietät.

Nach dem kurzen Einkaufsbummel sind wir weitergezogen. Der Regen hatte glücklicherweise wieder etwas nachgelassen und unser Weg ging weiter Richtung Kettenbrücke. Mittlerweile wurde es schon dunkler, die Abenddämmerung setzte ein. Die Kettenbrücke war also sehr schön beleuchtet. Aber selbst dieses kühle und nasse Wetter konnte uns nicht abschrecken einen kurzen Moment innezuhalten und den Ausblick zu genießen.

Ebenso wunderschön beleuchtet war auch die Burg. Da wir zugegebenermaßen schon etwas müde waren, entschieden wir uns für den schnellen Weg nach oben. Dazu findet ihr am Fuß des Berges eine Standseilbahn, die euch in wenigen Minuten nach oben zum Burgberg bringt. Absolutes Plus an der ganzen Sache: ihr habt nochmal einen traumhaften Blick auf die Kettenbrücke und die Pest-Seite.

Oben angekommen, haben wir uns eher weniger die Burg angeschaut, sondern vielmehr die wunderbare Aussicht. Aber seht selbst…

Den Abend ließen wir dann recht gemütlich ausklingen. Wir spazierten wieder zurück über die Kettenbrücke und kamen dabei an einem klitzekleinen Lokal vorbei. Es war ein Familienbetrieb wie aus dem Buche. Dort habe ich das wohl bisher leckerste Paprikageschnetzeltes mit selbstgemachten (!) Nockerln gegessen. Dem “Kisharang Étkezde” solltet ihr also unbedingt mal einen Besuch abstatten, wenn ihr in Budapest seid.

Aber auch die kleinen Naschkatzen unter euch kommen auf ihre Kosten, denn in Budapest findet man reihenweise Stände und Läden, wo man Kürtöskalács kaufen kann. Dabei handelt es sich um Baumstriezel, der wahlweise mit Zucker-Zimt, Eis oder anderen Süßigkeiten gegessen werden kann. ABSOLUTE EMPFEHLUNG!

Samstag

Widererwartens gab es bei unserer Unterkunft eine Dachterrasse, von welcher man einen tollen Blick auf die Stadt hatte. Das Wetter war auch um einiges besser wie am Vortag und somit konnten wir unseren Kaffee draußen mit Ausblick genießen.
Der Morgen startete recht zeitig, denn wir hatten viel vor. Ganz oben auf der To-do Liste stand der Besuch des ungarischen Parlaments. Bereits im Voraus hatte ich online Tickets dafür gekauft. Im Februar hätten wir das vielleicht zwingend machen müssen, aber ich glaube in der Saison ist das sehr ratsam.

Den Weg zum Parlament sind wir gelaufen. Sicherlich kann man auch ganz schnell mit Metro und Bus dahin gelangen, aber wir wollten ja die Stadt sehen.

 

Die Besichtigung konnten wir sogar auf Deutsch buchen und es hat sich definitiv gelohnt. Man hat vieles über den Bau und die Geschichte des Parlaments gehört, konnte selbst dort stehen, wo meist nur bekannte Politiker stehen und natürlich auch die Stephanskrone und die Reichsinsignien bewundern.

Danach sind wir an der Donau entlanggelaufen, mal wieder Richtung Kettenbrücke, aber dieses Mal war die Fischerbastei unser Ziel. Bereits am Fuß des Berges kann man erahnen, welche Mächtigkeit einen erwartet. Das Monument befindet sich an der Stelle, wo einst der mittelalterliche Fischmarkt von Buda war.

Oben angekommen, habt ihr einen gigantischen Ausblick auf die Donau und Pest.

Für touristischen Zwecken befindet sich auch eine kleine Bar auf den Türmen. Bei herrlichstem Sonnenschein saßen wir also da und haben den Ausblick als auch das Wetter genossen. Definitiv ein Tipp für ein Päuschen.

Ein kleines Highlight von unserem Kurztrip war auch der Besuch des Café New York. Hierbei handelt es sich um ein prunkvolles Kaffeehaus, dass sich im VII. Bezirk befindet. Neben gutem Kaffee werden dort auch Kuchen und Speisen angeboten. Preislich ist es für Budapester Verhältnisse tatsächlich im oberen Bereich, aber meiner Meinung nach definitiv gerechtfertigt. Die ganze Zeit über spielte live ein Pianist oder sogar ein Quartett – wirklich stimmig mit der Location.
Da Bilder besser wiedergeben können, wie wunderschön es dort war, seht einfach selbst.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann mit Freunden, die zufälligerweise auch in Budapest waren. Daher gibt’s nichts weiter zu berichten, hihi.

Sonntag

Unser letzter Tag oder besser gesagt, unsere letzten Stunden in Budapest vergingen viel zu schnell. Ein letztes Mal haben wir den Ausblick von der Dachterrasse genossen und sind dann schweren Herzens wieder losgezogen Richtung Flughafen. Damit wir noch die letzten Impressionen genau aufsaugen konnten, sind wir extra ein paar Minuten eher los und ein Stück gelaufen.
Unser Ticket konnten wir dann ganz unkompliziert am Automaten kaufen. Dort könnt ihr auch mit Karte bezahlen, die Sprache umstellen – alles easy. Die Fahrplanauskunft habe ich gegoogelt, Busse und Bahnen fahren auch recht genau was das angeht und regelmäßig.

Beim Flughafen kommt ihr fast direkt vor der Eingangshalle an. Man muss nur wenige Schritte zum Terminal gehen – also alles sehr unproblematisch.

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Post Author: januarskind |

Hey guys! My name is Cassandra, I'm 23 years old and live in Germany. In addition to my job as a dietician and studying nutritional science, I like to see a lot of new things.

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