Why Brühl

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Tagesausflug ins Phantasialand

 

Zunächst muss gesagt werden, dass ein Ausflug ins Phantasialand grundsätzlich möglich ist, aber auf Grund der Corona Epidemie sicherlich ein Paar Vorkehrungen getroffen werden müssen. So sollte auf jeden Fall vorher ein Online Ticket gekauft werden, welches ein bestimmtes Besuchsdatum enthält. Ob es Tageskarten gibt, weiß ich gar nicht sicher, jedoch wird dieses Kontingent sicherlich begrenzt sein, weshalb ein Online Ticket in jedem Fall die bessere Wahl ist.

Die Anfahrt ist denkbar günstig, zumindest mit dem Auto. Der Park liegt direkt an einer Autobahn, die man von Köln aus erreicht. Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist zwar auch möglich, dauert allerdings deutlich länger.

Der Einlass in den Park ist momentan auch sehr gut geregelt. Es gibt mehrere Eingänge und mehrere Parkplätze, zu denen man zugewiesen wird. So entstand kein Gedränge und die Mindestabstände konnten problemlos eingehalten werden. Im Park sah dies leider häufig anders aus, zwar waren Markierungen auf dem Boden und Sicherheitspersonal kontrollierte dies, allerdings wurden sie dennoch häufig ignoriert. Insbesondere beim warten an den Damentoiletten. Wir besuchten den Park im August, sicherlich muss das Hygienekonzept noch weiter ausgebaut werden und es hängt natürlich auch vor allem an den Menschen, die den Park besuchen.

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Zu dem Design des Parks muss wirklich gesagt werden, dass es sehr schön gemacht ist. Der Park ist in verschiedene fantastische Bereiche aufgeteilt. Dazu zählt zum Beispiel Asien, Mexico, Mittelalter, historisches Berlin, Fantasy und Afrika. Für längere Aufenthalte gibt es auch thematisch passende Hotels. Aber nun erst einmal zu den wichtigen Dingen, nämlich zu den Attraktionen des Parkes.

Begonnen haben wir mit der Colorado-Eisenbahn Achterbahn, welche relativ am Anfang ist und wohl auch für fast jeden Fan geeignet ist, da sie nicht allzu rasant ist, aber dennoch viel Spaß macht.

Ganz im Gegensatz dazu steht die Achterbahn Taron. Es gibt sie noch gar nicht so lange im Park und sie zählt zu den absoluten Hauptattraktionen, wohl zurecht. Ich muss sagen, dass sie mir ganz schön zu schaffen gemacht hat. Es gab enorm viele Drehungen und quasi nie eine gerade Strecke. Ich hatte wirklich das Gefühl irgendein wildes Tier zu reiten. 😀 Das fieseste ist aber, dass es nach der ersten starken Beschleunigung kurz vor dem Ende noch eine gibt. Wir dachte allesamt es wäre schon vorbei, aber es ging dann nochmal richtig los. Also ich muss sie kein zweites Mal machen :D.

Die Black Mamba ist ebenfalls wirklich schnell und dadurch, dass die Beine in der Luft baumeln kommt nochmal ein ganz neuer Fahrspaß auf.

Die indoor Achterbahn Winja’s Fear & Winja’s Force sind auch sehr spannend, aber definitiv nichts für Leute mit Höhenangst oder Menschen die schnell einen Drehwurm bekommen. Wussten wir vorher nicht und hätten uns es sonst vielleicht noch anders überlegt.  Daher sind wir in die sich drehende Talocan gar nicht erst reingegangen. Sowas finde ich schon auf der Kirmes schrecklich 😀


Ein super Mittelding was einfach nur Spaß macht ist die Wasserbahn Chiapas. Am Ende des Tages sind wir sie sicherlich 3 oder 4 Mal gefahren, weil es relativ leer dort war und wir einfach Spaß hatten. Die andere Wasserbahn River Quest toppte dies noch einmal enorm! Allerdings mussten wir hierfür relativ lange anstehen, obwohl es sich gelohnt hat. Zum Glück kann man sich nach den Wasserbahnen trocknen lassen für 2 €, sonst könnte es auf Dauer unangenehm werden. 😊

         

Zwei ganz unbeachtete Attraktionen, neben den Hauptattraktionen, sind Maus au Chocolat und das verrückte Hotel Tartüff. Bei der einen müssen im Team Mäuse mit Laserpistolen aus Küchen etc. geschossen werden. Das Ganze wird mit Punkten summiert und man kann sich nach der Fahrt großartig vergleichen. Das Hotel Tartüff ist wie ein völlig verrücktes Labyrinth, bei dem alles irgendwie auf dem Kopf gestellt wird. Auf jeden Fall zu empfehlen!

           

Was für mich eine Enttäuschung war ist der Freefall Tower/ Mystery Tower. Man wird indoor in einem Turm im dunklen nach oben geschossen. Allerdings fand ich es wenig gruselig, und es gab zu wenig hoch und runter Bewegungen, als dass man wirklich einen dollen Schreck bekommen hat.

Alles in allem muss aber gesagt werden, dass der Park seinen Namen zurecht trägt, er ist wirklich phantasie- und liebevoll gemacht. Vor allem die verschiedenen Themenbereiche zu entdecken macht einfach Spaß und man findet nach jeder Ecke nochmal etwas Neues.

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Post Author: Froschson

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